Ihr lieben!

Was für ein Samstag. Ich sitze hier und pflege noch meinen Muskelkater, aber langsam wirds besser. Was für ein Wahnsinns Tag. Aber vom Anfang an 🙂

Seit ich mit dem Laufen angefangen hab, wusste ich das es wichtig war auf irgend etwas „hinzuarbeiten“. Daher bestritt ich 2010 mit meinen ersten Laufschritten meinen ersten Women’s Run. (Das bleibt bis 2015 auch die meist besuchteste Laufveranstaltung von mir: Favoritin war ich in 2010, Running Queen in 2011, Energiebündel in 2014 und dieses Jahr eine Laufperle.)
Und weil dieses Jahr nicht nur ein Women’s Run war, sondern die 10. Veranstaltung überhaupt, durfte der Running Ninja Keks nicht fehlen.
Dann rief Laufen gegen Leiden auf, sich zum 4. 6-Stunden Lauf vom Sri Chinmoy Marathon Team anzumelden um den Lauf zu „kuckucken“ damit er veganisiert wird. „Hmmm als Staffel machbar.“ denkt sich Jess, dann viel der Blick auf’s Datum: der 6-Stunden Lauf sollte am gleichen Tag sein wie der Women’s Run. Ääääääähh… ach fuu.

Es ist eindeutig zu früh für sowas.

Es ist eindeutig zu früh für sowas.

Nach kurzen Übermut habe ich mich entschlossen einfach beide Events zu machen. Ein bisschen Panik hatte ich auch, aber mit 1,5 Stunden in der Staffel sollte das alles klein Problem sein.

Tja, nur das das Schicksal nicht so wollte wie ich bzw wir. Zwei unserer Staffel Mitglieder sagten ab, dann fanden wir Ersatz. Die Person könnte auch nicht. Dann wollten wir uns mit ner anderen Staffel zusammen tun. Da wurde dann auch jemand krank. Oh Weih. Am Tag selber haben wir dann aber noch wenn in die Staffel adoptieren können. Das war dann sehr cool, danke an diesem Punkt auch nochmal an den Veranstalter das das kurzfristig noch möglich war.

Weil ich weg musste entschieden wir das ich die ersten 2 Stunden alleine los legen würde. Die gingen ziemlich schnell vorbei. Mit gutem Gespräch am Anfang und lustigen überrundenden von schnelleren

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Nach zwei Stunden durchlaufen: ich kann noch lachen. Gutes Zeichen.

Läufern war das Ganze sehr entspannt und familiär. Gefüllt 40 andere Laufen gehen Leiden Teilnehmer flogen flotten Schrittes über die 1,5km Runden. Ich war eher gemütlicher unterwegs weil ich ja noch wo anders hin musste. Aber nach einer Stärkungspause mit overnight oats, gepimpt mit banana, Nüssen und dem neuen Mandeldessert von alpro (vom Veranstalter gabs noch leckerste Verpflegung die dank uns Komplett vegan war <3) feuerte ich meine Staffelmitläufer für 4 Runden mit an bevor ich dann schweren Herzens mein Kram packen musste um in den Olypark „umzuziehen“ durfte.

Im Olympiapark angekommen erstmal Startunterlagen und meinen Freund holen.Der ByteSamurai hatte nämlich ne Freundin im Gepäck die ihren ersten Wettkampf bestreiten würde. Dann aus dem eleganten lgl-schwarz ins grelle brombeer gewechselt.Dann ging alles ziemlich schnell. Nächstes Jahr mach ich mir nen Aufhänger für hinten wo lgl drauf steht damit man die gute Sache sieht. Oder ich lauf in schwarz, da sticht man besser raus 😀

Ready for adventure!

Ready for adventure!

Die 5km hab ich sehr gemütlich bewältigt. Ich hab meiner Freundin laufend Tipps gegeben, sie angespornt, und bin erst im letzten Berg dann weg gezischt um selber zu sehen wie viel Power ich noch hatte. Ja da war noch einiges und ich hatte die 5 im Zweifel in Bestzeit geschafft, aber 🙂

Am Ende des Tages habe ich etwas über 21km bewältigt. Innerhalb von 2:40. damit wäre die Halbmarathon Zeit von letztem Jahr geschlagen. Und mein Ziel die 21km beim nächsten Münchner Marathon unter 2:30 zu laufen in nähere Greifbarkeit gerückt 🙂

Wahnsinn was für ein Tag 🙂

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